An einem eindrücklichen Gottesdienst am Sonntag, 27. April, empfingen 13 Kinder das Sakrament der Ersten Heiligen Kommunion. Monatelang haben sie sich unter der Leitung ihrer Katechetin Manuela Glavas darauf vorbereitet.
Zunächst gab es allerhand Bewegungslieder, bei denen auch die Erwachsenen eingeladen wurden, mitzutun. Bei der Predigt hörten alle eine Geschichte, bei der sie vorab nachdenken sollten, wie man eine grosse Halle mit wenig Geld füllen könnte. Die Lösung war: ein Licht zu entzünden, das alles erhellt. Also mit etwas füllen, was die Menschen wirklich brauchen. Und so stand der Erstkommunionweg auch unter dem Leitwort: „Ihr seid das Licht der Welt.“
Sehr eindrücklich haben die Kinder das auch im Gottesdienst formulieren dürfen: Ich möchte Licht sein für andere in dem ich … und dann folgten ganz persönliche Gedanken, wie z.B.:
Meinem Bruder helfen, das Zimmer aufzuräumen, auf meine Eltern zu hören, meinem Vater helfen beim Möbelbauen, die Mutter beim Einkauf zu unterstützen, nicht dazwischen zu reden und vieles mehr. Diese Gedanken wurden an ein grosses Schaubild mit einer Sonne angebracht, bei der jeder Strahl den Namen eines Kindes trug.
Bei einem Gabengang brachten die Kinder diverse Gegenstände zum Altar mit erklärenden Worten und ihre leeren Hände, was so viel bedeutet: wir geben uns selbst und öffnen Herz und Hände für Gott und die Menschen.
Auch die von den Eltern und Kinder vorab gestalteten Tonkreuze als Erinnerung an diese Feier wurden gesegnet und bekommen zu Hause einen Ehrenplatz.
Das schöne Wetter an diesem Tag tat das seinige. So kam es noch zu einem regen Austausch und herzlichen Begegnungen nach dem Gottesdienst auf dem Münsterplatz. Fleissige Hände bereiteten einen Apero und die Musikgesellschaft Rekingen spielte dazu Musik. Auch so mancher „stiller Begleiter“ outete sich nun zur Freude der Erstkommunionfamilien. Es waren Menschen aus der Pfarrei, die im letzten Oktober den Namenszettel eines Kindes zogen und es dann „heimlich“ mit Gebet und einigen kleinen Aufmerksamkeiten auf dem Erstkommunionweg begleiteten.
Ein rundum gelungenes Fest – verbunden mit der Hoffnung, dass die Erst-Kommunion nicht die Letzt-Kommunion ist und Kinder und Eltern in unserer Pfarrei eine Heimat finden.
Danke allen, die zum Gelingen dieser wunderschönen Feier beigetragen haben.
















