Am 21. Juni machte sich eine Gruppe von Pilgerinnen und Pilger aus unserem Pastoralraum auf den Weg zur Wallfahrt nach Bettlach und Grenchen.
Frühmorgens startete die Reise im Car in unserem Pastoralraum und führte nach Bettlach, mit einem kleinen Abstecher ins malerische Walliswil bei Niederbipp, wo alle Kaffee und Gipfeli erhielten.
Gestärkt fuhr man danach nach Bettlach, wo wir bei der Kirche St. Klemenz ausstiegen. Dort wurden die Wallfahrer und Wallfahrerinnen von den ehemaligen Gemeindeleitern Susi und Franz Günter-Lutz begrüsst, die uns durch diese moderne Betonkirche führten und sie uns näherbrachten. Für Stefan Günter war es eine temporäre Rückkehr in die Kirche, in der er ministriert, die Erstkommunion und Firmung gefeiert hatte und direkt daneben im Pfarrhaus aufgewachsen ist.
Nach der lebendigen und tollen Führung feierte die Gruppe in der Kirche St. Klemenz eine Andacht, bei welcher die Legende des Heiligen Clemens I. erzählt wurde.
Nach der Andacht ging es nach Altreu an die Aare, wo im Restaurant «Zum grüene Aff» in der Gartenwirtschaft fein zu Mittag gegessen wurde. In der Gartenwirtschaft war es unter den Bäumen schattig, so dass sich die Hitze des Tages gut aushalten liess.
Nach dem Mittagessen gab es Gelegenheit, etwas an der Aare zu spazieren, die Storchensiedlung zu besuchen oder einfach einen Kaffee im Schatten zu geniessen.
Anschliessend ging die Reise weiter nach Grenchen, wo die Kapelle Allerheiligen besucht wurde. Die Allerheiligen-Kapelle liegt etwas oberhalb der Stadt Grenchen und ist eine barocke Kapelle. Ein grosser Gegensatz zur modernen Betonkirche in Bettlach am morgen. In Allerheiligen wurden wir vom Sakristan Heinz Brotschi empfangen, der eine kleine Führung machte. So erfuhren wir vom Bild der «Solothurner Madonna» von Hans Holbein dem Jüngeren, das nach Jahrhunderten von einem Restaurator in der Allerheiligenkapelle wiederentdeckt wurde und nach einem Gerichtsentscheid heute im Kunstmuseum Solothurn zu bewundern ist.
Die Wallfahrer und Wallfahrerinnen waren froh, dass der Car eine Klimaanlage hatte und es so angenehm auf die Heimreise gehen konnte.
Vielen Dank an das Pfarreiforum Kaiserstuhl und Elfriede Bräm für das Organisieren dieser schönen Wallfahrt.
Stefan Günter



















