Ein sehr reichhaltiges Programm erwartete uns am Freitag, 23. Mai, in den Standorten der reformieren und katholischen Pfarreien in Bad Zurzach. Denn dies ist – schon in einer kleinen Tradition – ein ökumenischer Anlass.
Er begann in der Oberen Kirche mit „Lasst die Seiten klingen“, einem wunderschönen Konzert mit Cello (Marianne Gloor) und Flügel (Jörg Hoffarth).
Im Anschluss führte dann Hans Schönenberger, Co-Vizepräsident der ref. Kirchenpflege, in kleinen Gruppen auf den reformierten Kirchturm, um Uhrwerk und Glocken und vieles mehr zu zeigen und zu erklären. Die anderen Besucher hatten währenddessen Zeit, bei leckerem Imbiss in der Arche miteinander ins Gespräch zu kommen.
Anschliessend ging es wieder zurück in die Obere Kirche, wo der Münsterchor unter der Leitung von Jörg Hoffarth und begleitet am Flügel von Jonathan Stich uns auf eine musikalische Reise durchs Kirchenjahr mitnahm. Mit stehenden Ovationen und viel Applaus bedankte sich das begeisterte Publikum.
Stilvoll bei Kerzenschein in der reformierten Kirche durften wir dann beim nächsten Programmpunkt auch selbst mitsingen. Es erklangen (die meist bekannten) Taize-Gesänge, zwischendurch unterbrochen von kleinen Textimpulsen. Gesanglich „geführt“ wurden wir dabei vom reformierten Kirchenchor und einer kleinen aber feinen Musikgruppe unter Leitung von Eckhard Kopetzki.
Und auch beim letzten Programmpunkt, bereits um 22 Uhr, fanden sich noch etliche Interessierte ein: Hier konnte man sowohl eine Führung durch den Kirchenschatz erleben, interessant erklärt vom Präsidenten der Verenastiftung Arthur Vögele, als auch sich noch einmal „hoch hinaus“ auf den Glockenturm des Verenamünsters begeben, wo Markus Zimmermann, Präsident der katholischen Kirchenpflege, u.a. vorführte, dass eine der sechs Glocken sogar noch per Hand geläutet werden könnte.
Mit dem Abendsegen und einem schönen musikalischen Ausklang auf der Orgel, gespielt von Daniel Zehnder, endete der Anlass. Etwas 250 Besucher und Akteure waren dabei, manche den ganzen Abend über, manche als Auswahl bei diesem oder jenem Programmpunkt.
Dazu kamen aber noch etliche Kinder und Teens, die parallel eine wunderbare Zeit zusammen im Pegi verbringen durften und später mir davon begeistert erzählten. Danke an Sabine Rieder, die reformierte Katechetin und Jugendarbeiterin, für die gute Organisation.
Nacht der offenen Kirchen in Bad Zurzach: Ein wunderbar gelungener Anlass! Danke allen, die ihn so liebevoll und engagiert vorbereitet haben.












