Am 24. Februar jährte sich der Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine – ein Datum, das uns nach wie vor bewegt und mahnt. Seit Beginn dieses Konflikts wird in unseren Pfarreien Baldingen und Böbikon bei jedem Gottesdienst eine Friedenskerze entzündet. Sie brennt als stilles, aber kraftvolles Zeichen unserer Hoffnung auf Versöhnung und auf ein Ende von Krieg und Leid.
Besonders erwähnenswert ist eine schöne, ganz aus eigener Initiative entstandene Tradition: Die Frauen, die sich jeden Donnerstag in Böbikon zum Rosenkranzgebet treffen, schliessen dabei ausdrücklich die Bitte um Frieden ein.
Mit ihrem treuen, wöchentlichen Gebet tragen sie ein kostbares Zeichen der Solidarität und des Vertrauens in Gottes Beistand in unsere Gemeinschaft.
Solche kleinen, treuen Gesten des Glaubens erinnern uns daran, dass Frieden im Grossen immer auch im Kleinen beginnt – in unseren Herzen, in unseren Gebeten und in unserer Gemeinschaft.